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Das Iwa-Gumi-Terrarium neu eingerichtet

Donnerstag, 30. April 2026 | 76 Wörter | Lifestyle
Das Terrarium ist durch die Alocasien zugewachsen

Das Iwa-Gumi-Terrarium besteht aus Pflanzen und zentralen großen Steinen, die eine Formation miteinander darstellen. Und sie stehen im Zentrum der dargestellten Landschaft. Schon als ich mein Terrarium zum ersten Mal eingerichtet habe, war ein Update absehbar. Und das hat auch wirklich nicht lange gedauert: nach 3,5 Monaten hatte insbesondere die Alocasia Micholitziana Green Velvet richtig ordentliche Ausmaße angenommen. Erst hat sie alle andere Pflanzen überdeckt und bald schon streckte sie sich aus dem Terrarium heraus.

Babypflanze Pilea involucrata Moon Valley
Farn Rumohra Spec

Da ich das Terrarium nicht als wild wuchernde Landschaft haben will, habe ich mir die neuen Kandidaten für das Terrarium rausgesucht. Eine Pilea involucrata Moon Valley wollte ich auf jeden Fall. Sie bringt eine schöne Farbkombination von viel hellem grün und etwas rot und hat eine interessante Textur der Blätter. Und dazu fand ich einen Farn auch ein schönes extra für meine Landschaft im Terrarium. Farne sind meist nicht an viel Licht angepasst und deswegen versuche ich es mit einem Rumohra spec.. Auch dieser Farn bringt neue Struktur mit eher abgerundeten Blättern und buschigem Wuchs, genauso wie die Pilea auch buschig ist.

Die Pflanzen aus dem Terrarium rausholen

Alocasia micholitziana und Polly ausgegraben

Zwei Alocasien müssen Platz machen: die größere von zwei Alocasia Polly und die wild wuchernde Alocasia micholitziana Green Velvet. Die erste würde in Zukunft zu groß werden, und die andere war es schon längst. Jedenfalls habe ich jetzt gesehen, dass die Green Velvet total abgeht auf das Terrarium. Sie war richtig toll bewurzelt und wuchs deutlich schneller als alle anderen.

Auch die Steine müssen deutlich größer sein. Dieser weiße Stein hat eine super Form für meine Landschaft und passt noch ungefähr ins Terrarium rein. Die anderen beiden Steine sollten auch durch größere ersetzt werden, wenn der Platz reicht. Damit ich das Iwa-Gumi-Terrarium wieder herstellen kann.

Neue Pflanzen hinein

Frontansicht neu eingerichtetes Terrarium

Die Pilea involucrata kam mit drei einzelnen Pflanzen im Topf und davon habe ich zwei in einer Linie mittig und am Ende eingesetzt. Sie sollen um die Steine herum wachsen und sie etwas bedecken. Und den Farn habe ich vor den rechten Stein gesetzt, wo noch viel Platz ist. Und dort kommt so nach und nach auch ein Ableger von meiner Black Velvet. Nach langer Zeit hat sie sich dort erholt und öffnet gerade ihr erstes Blatt. Und das obwohl ich ein Stück von der Blattscheide beim Umbau abgebrochen habe.

Draufsicht Alocasien-Terrarium

Auch das Sagina subulata „Sternmoos“ scheint sich im Semi-Hydro Terrarium wohlzufühlen. Das Sagina ist sehr lang gewachsen und deshalb habe ich es geschnitten. Durch den Umbau habe ich auch sehen können, dass es kaum gewurzelt hat. Aber es ist grün und wächst. Dass kaum Wurzeln da sind ist natürlich schlecht, aber vielleicht brauchen die auch noch ein bisschen. Ich werde auch an einer zweiten Stellen noch Sagina einsetzen.

Das Resultat mit den neuen Pflanzen ist wirklich sehr schön geworden. Der Platz ist gut genutzt, aber auch nicht vollgequetscht und Farben und Formen haben einige Abwechslung drin. Der Platz wird mit der Zeit sicher etwas zuwachsen und dann lassen sich die Pflanzen hoffentlich gut gestalten. Abgesehen von den Alocasien sollten sich alle gut zurückschneiden lassen. Die neuen Arten mit dem Farn und der Pilea erweitern meine Sammlung noch dazu.

Seitenansicht Alocasien-Terrarium

Was ich mit dem Semi-Hydro-Terrarium gelernt habe

Ein Terrarium bietet den Alocasien beste Wachstumsbedingungen. Ich schreibe das der Wasser- und Nährstoffversorgung zu. Das Wasser und damit der Dünger verteilt sich über eine große Fläche und geht nicht wie bei einem Topf in die Tiefe. Deshalb sollten die Wurzeln insgesamt über mehr Fläche Wasser und Nährstoffe aufnehmen können. Und die höhere Luftfeuchte verhindert auch, dass es oben deutlich trockener ist als unten. Außerdem ist die Fläche pro Pflanze natürlich viel größer, sodass sie sich einfach mehr holen können.

Das Terrarium hat bisher auch keine Spülungen gebraucht. In den Blumentöpfen setzen sich oben auf dem Substrat häufig Salze vom Dünger ab und es kann sich auch eine leichte Matte aus (vermutlich) Schimmel bilden. Das Problem hat das Semi-Hydro-Terrarium auch nicht. Vom Prinzip gefällt mir das Terrarium aus mehreren Gründen am besten:

  • eine Landschaft zum betrachten
  • mehr Gestaltungselemente als nur Pflanzen in Töpfen
  • einfache Pflege
  • tolles Wachstum

Wenn man doch alle Pflanzen im Terrarium haben könnte…

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