
Die Alocasia Silver Dragon (lat. baginda) glänzt mit ihrem Aussehen:
- dunkle und breite Blattadern
- gewölbte Mittelpartien zwischen den Adern
- hell silbergraue Blattflächen
- kompakter Wuchs bis 50cm
Die Alocasia Baginda Silver Dragon war immer pflegeleicht
Seit rund einem Jahr habe ich die A. Silver Dragon mit bei mir aufgenommen und finde sie nach wie vor schön.
Ihre Blätter haben gewölbte Elemente zwischen den Blattadern, die silbrig-grün sind und die ovalen Blätter stehen zwischen den anderen Alocasien etwas heraus. Die typischen Ohren der Alocasien sind bei der Alocasia Silver Dragon miteinander verwachsen und das Blatt hat einen sehr gleichmäßigen Rand. Es ist fast perfekt oval.

Die Alocasia Silver Dragon zählt zu den kleineren Alocasien mit etwa 50 cm Höhe und Blättern, die etwa Handgroß werden. Ich kaufte sie als kleine Babypflanze in einem Zwei-Zentimeter-Topf und habe sie relativ bald in Semihydro umgesetzt, da sie keine Probleme gemacht hat.
Sie wächst stetig und bildet langsam größer werdende Blätter. Sie lebt bei mir unter meiner Pflanzenlampe Sansi 26w mit relativ großem Abstand, aber das scheint der Silver Dragon zu genügen. Trotz dass ich sie einfach finde, scheint sie bei mir ein paar Schwierigkeiten gehabt zu haben. Einige Blätter haben an den Rändern vertrocknete Stellen. Woher das kommt, weiß ich bisher nicht. Jedoch wachsen die Blätter seit einigen Monaten sehr gut.
Der kompakte Wuchs der Alocasia Silver Dragon
Die Alocasia Silver Dragon bleibt relativ klein und hat einen sehr kompakten Wuchs: Bei mit hält sie derzeit neun Blätter, von denen einige handgroß sind. Das ist eher selten unter den Alocasien. Alocasien sind notorisch dafür, dass sie nur drei oder vier Blätter tragen, was bei der Silver Dragon schon immer das untere Ende der Skala für mich war.
Doch für ihren kleinen Wuchs werden die Blätter jedoch wirklich groß. Und damit füllt die Silver Dragon ihren Standort sehr gut aus.
Alocasia Silver Dragon vermehren
Bisher hatte ich kein Glück, mir einen Ableger von der Silver Dragon zu machen. Ich versuche immer, mindestens zwei pro Art zu haben, da ich doch immer im Hinterkopf behalte, dass Alocasien mal einen plötzlichen Tod hinlegen können. Auch wenn das bei mir eher selten passiert.
Als ich die Babypflanze bekam hatte sie schon ein Kindel wachsen, dass mir aber nach dem Abtrennen eingegangen ist.
Ich habe sie erst kürzlich einmal aus dem Topf geholt, um das Semihydro-Substrat mal zu waschen. Dabei habe ich einige matschige Wurzeln entfernt und auch ein kaputtes Rhizom gefunden. Also bleibt die Nachzucht erstmal aus.

Nicht lange nach dem Umtopfen hat sich jedoch am Stamm gezeigt: sie treibt neu aus. Zurzeit denke ich, dass die Triebe wie Stolen aussehen: lange Fortsätze vom Rhizom, die an anderer Stelle eine neue Pflanze machen. Das habe ich bei der Silver Dragon auch schon mehrfach gesehen, jedoch war es nie erfolgreich. Jedenfalls schickt sie hin und wieder Stolen auf die Suche nach neuen Plätzen zum Wachsen.
Die Silver Dragon hatte höchstens kleine Probleme in der Zeit, in der ich sie pflege und ich hoffe natürlich, dass das so bleibt. Mehr als gelegentlich das Substrat spülen mache ich nicht und auch ingesamt muss ich die Alocasien heute viel weniger aus dem Topf holen. Anfangs gab es eben doch immer mal Probleme, wo ich faulige Wurzeln vermuten musste. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich eine gute Routine mit den Pflanzen an.
Der klare Vorteil: die Selbstbewässerung
Selbstbewässerungstöpfe haben sich für fast all meine Alocasien bewährt und ich finde ich sie echt super. Dabei verwende ich sie immer so, dass der unterste Teil des Substrat in Wasser steht und ich verwende nie Dochte im Wasserreservoir. Das hat einfach nie funktioniert. Die Alocasia Silver Dragon kommt jedenfalls gut damit klar.
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