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Monstera und Cuprea gehen voran – Farn nicht

Sonntag, 8. November 2026 | 595 Wörter | Lifestyle
Ruhmohra-Farn hat kaputte und braune Wedel

Der Rumohra-Farn in meinem Terrarium hatte am Anfang eine gute Zeit und dann kamen dieses oder jenes Problem. Vor einigen Monaten habe ich ihn mal gegen Läuse behandelt und danach war mit den Viechern auch Schluss. Aber mittlerweile sieht er auch wirklich nicht mehr gut aus. Ein guter Teil der Wedel ist eingetrocknet und damit komplett braun und tot. Und deshalb musste der Farn mal in Ordnung gebracht werden.

Dem Terrarium Details geben

Rumohra-Farn mit Wurzeln

Mein Terrarium ist zurzeit an einem wirklich guten Punkt, da viele Pflanzen gut eingewachsen sind und besonders die Fittonia Albivenis Ruby Lime fröhlich ihre Ecke zuwächst. Das zentrale Stück ist meine einzige gut wachsende Alocasia reginula Black Velvet, mit der ich ja bekanntlich nicht so viel Erfolg habe. Doch das Terrarium mag sie.

Aber den Farn musste ich nun rausholen. Dabei habe ich erstmal das offensichtliche Problem beseitigt und alle trockenen Wedel abgeschnitten. Und nach dem ausgraben habe ich vermutlich das Problem gefunden: es war immer noch Erde an den Wurzeln, wo er doch in Semihydro steht. Da sollte möglichst keine sein. Die Erde ist natürlich ganz matschig von dem Wasser, das sie über das Semihydro bekommt. Also habe ich die Wurzeln erstmal gründlich gewaschen. Alles tote Pflanzenmaterial ist damit weg und jetzt lohnt es sich auch, den Farn zu trennen.

Ich hätte gerne mehr Farn im hinteren Teil des Terrariums und so wie ich das verstehe, wachsen Farne mit einem unterirdischen Rhizom, dass man trennen kann. Also geht ein Teil an die alte Stelle und ein Teil an den Fuß des größten Steins im Terrarium. Da ist es auch wieder etwas lichtgeschützter, denn ich hatte auch den Eindruck, dass der Schatten der Black Velvet dem Rumohra gut getan hat. Zwar ist er für hellere Plätze geeignet, aber etwas zu hell ist es dann wohl doch gewesen. Vielleicht wird es jetzt besser?

Rumohra spec. Farn in Ecke von Terrarium

Bei der Cuprea geht's voran

Alocasia Cuprea mit doppelt so großem Blatt
Alocasia Cuprea bildet neues eingerolltes Blatt

Die Alocasia Cuprea hat mit ihrem neuesten Blatt jedenfalls gezeigt, dass sie zurzeit happy ist. Das neueste Blatt ist etwa doppelt so groß wie das davor und das zeigt dann doch deutlich, wieviel das Licht ausmacht. Einerseits hatte ich ja meine neue Leuchtröhre über die Mitte des Sideboards gehangen und andererseits habe ich die Alocasia Cuprea sehr nah ans Licht gebracht, indem ich sie auf einen Ständer schräg unter einer Lampe platziert habe. Nichts überschattet sie mehr und sie steht sehr nah am Licht. Und es ist auch ein weiteres Blatt auf dem Weg, welches hier noch komplett eingerollt ist.

Monstera Deliciosa zeigt reifere Blätter

Junge Monstera Deliciosa entrollt Blatt mit mehreren Schlitzen

Die Monstera Deliciosa hat auch ein viel schöneres Blatt auf den Weg gebracht. Die Deliciosa ist natürlich für ihre geschlitzten Blätter beliebt und das erste Blatt mit einem einzelnen Schlitz hatte sie vor einer Weil bekommen. Und da legt das neueste noch einen oben drauf: vier Schlitze auf der einen Hälfte und zwei auf der anderen. Das junge Blatt ist noch leuchtend hellgrün und sieht nun richtig nach Monstera deliciosa aus. Und da nach oben noch viel Platz ist an ihrem Moosstab, sollte sie ein ganz hübsches Stück über die nächsten ein-zwei Jahre werden.

Mein Plan mit der Monstera deliciosa ist allerdings auch, keine allzu große Pflanze zu haben. Einen Moostab von einem Meter kann ich mir vorstellen, aber mehr vermutlich nicht. Also lasse ich sie zwei zusammengesteckte Moosstäbe lang wachsen und schneide sie dann ab. Mit dem oberen Teil mache ich dann weiter. Das ist aber auch wirklich ein Zukunftsproblem.

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