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Zwei Problemkandidaten der Alocasia Black Velvet versorgen

Donnerstag, 10. September 2026 | 689 Wörter | Lifestyle

Mit der Alocasia reginula Black Velvet habe ich schon seit der ersten Pflanze Probleme. Ich habe auch schon einiges ausprobiert, um es ihr gut gehen zu lassen. Anfangs hatte ich einfach gar keine Ahnung, wieso sie nicht überlebt. In Aroidmix sind mir die Black Velvet sehr bald eingegangen. In Semihydro gab es quasi keinen Fortschritt. Und dann habe ich sie in einen Blumenerdmix gesetzt, was ich mir bei Alocasien eigentlich garnicht vorstellen kann. Das mögen die in der Regel bei mir nicht. Aber die Black Velvet kam tatsächlich doch zurück. Es ging ihr nicht bestens, aber zumindest wuchs sie ein bisschen. Aber im Sommer 26 war es einerseits sehr heiß und andererseits kann man einen Erdmix auch nicht stark gießen, wenn man mal weg ist. Das hat dann den beiden Black Velvet wohl wieder den letzten Schubs über die Klippe gegeben.

Black Velvet ohne Wurzeln

Meine Mutterpflanze und eines ihrer Rhizome lebten in Erdmix und sahen diese Woche garnicht mehr so gut aus. Also habe ich sie aus der Erde geholt und da eins nicht gefunden: Wurzeln. Beide hatten wirklich gar keine Wurzeln übrig, obwohl sie zuletzt natürlich bewurzelt waren.

Da ich ja weiß, dass Alocasia Black Velvet bei mir ein recht hoffnungsloser Fall sind, habe ich dann das Allheilmittel für sie genommen: Semihydro. Das ist bei der Black Velvet jetzt auch nicht das beste Mittel gewesen, aber es geht zumindest. Ich habe zwei kleine Black Velvt in Semihydro, mit ein paar kleinen Blättern und insgesamt eher eine traurige Erscheinung. Höhere Luftfeuchte kann ich leider nicht geben, sonst hätte ich das gemacht. Denn im Terrarium habe ich zum ersten Mal eine recht große (für mich) und schöne Alocasia Black Velvet. Jedenfalls teilen sich die beiden Rhizome jetzt einen Topf mit Semihydro und dann schauen wir mal.

Dieffenbachia-Ableger treiben immer aus

Von dem Rückschnitt der großen Dieffenbachia vor zwei Monaten hatte ich auch noch dieses Stück Stamm in einer Schale mit Substrat. Warum in einer Schale? Das Stück hat zwei von mir geschnittene Enden, heißt zwei große Stellen, wo Schimmel und Bakterien den Spaß verderben können. Deshalb habe ich das Stammstück in eine Schale mit Erdmix gelegt und die Enden herausschauen lassen. Selbst das war übrigens fast nicht gut genug: unter der Abdeckung hat ein Ende trotzdem angefangen, zu schimmeln. Das habe ich mit Wasserstoffperoxid behandelt und jetzt treibt das Stammstück mit zwei neuen Trieben aus. Stammstücke sind einfach so eine zuverlässige Methode.

Das Stück ist gut ok bewurzelt, ich schätze aktuell kann man nicht mehr erwarten. Und da es jetzt schöne Triebe hat, darf es in einen richtigen Topf umziehen. Das Stück ist auch eher größer als andere vorher und deshalb kriegt es auch einen größeren Topf. Damit ist es dann der zweite Ableger aktuell, der potenziell verkauft wird. Schliesslich habe ich genügend mittlere Pflanzen und auch größere. Die letzten Ableger der Dieffenbachia habe ich ja alle verkauft.

Zu wenig Licht lässt panaschierte Alocasien vergrünen

Einen Kandidaten habe ich noch, der aktuell ein bisschen unter Beobachtung steht. Wird meine Alocasia Frydek varigata wieder schön panaschiert? Schliesslich habe ich zuletzt ein ganz grünes Blatt gehabt; und nunmal ganz ehrlich, grüne Micholitzianas habe ich genug. Das neue Blatt der Frydek ist etwas besser: einige leichte weiße Muster auf einer Seite des Blattes. Das ist immerhin besser als grün, aber toll ist es auch nicht. Ich habe sie ja näher ans Licht gestellt und zentraler in den Lichtschein. Aber ein gutes Ergebnis ist das noch nicht.

Ich werde der Frydek und der Cuprea bald noch besseres Licht zukommen lassen: sie bekommen eine intensivere Lampe. Denn bei den beiden sieht man schon wirklich den Lichtmangel und das Sideboard ist einfach viel zu groß für nur zwei Lampen. Bisher habe ich geplant, die Lampe in die Mitte zu machen, aber vielleicht muss ich auch Pflanzen vom Sideboard komplett wegstellen. Es könnten einfach zuviele sein, insbesondere wegen der riesigen Alocasia micholitziana, die echt gigantisch sind.

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