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Wenn in die Meere
Schwarzstahlsplitter
Ich bin eine Brücke
In Sommers Sonnenschein
Feuer der…
Denn ich wünsche mir
Sanfter Klinge Schnitt
Lunas Kinder
Die Träume der Nacht
La Ciudad
Der See
Gefühle
Abhängig
Wandel der Gewohnheiten
Schneeweißblind
Novembertag
Die Kämpfer ruhen
Gespräche in deiner Schwärze
Wir werden alle sterben
Live is too short
Zeit
Vom Schreiben der Gedichte
Erwartung und Erkenntnis
Sternenschiessen
Ziellos
Ungewiss
Von Felix bitt'res Blut
Bist du allein
Einsamkeit
Ziele im Zorn
Regen
In Freiheit
Der Drache und der Fuchs
Der Drache und der Bär
Ein paar Möwen II
Ein paar Möwen
Schwarzstahlsplitter II

Wenn in die Meere du dich webst,
mit Spaß die wilden Wasser lebst
An den Klippen und den Sanden
mit dem Ruderboot kannst landen

Vom Sand ohn' Schuhe schreiten,
entlang an den Steinwiesenweiten…
wanderst Hand in Hand
wofür die Seel' entbrannt

Ihr sammelt Steine, Muscheln und geschliffen Glas
Die See spuckt's aus ohn' Unterlass.
Es kommt im Sturm der Wellenschlag
Grau-weiß Gefiederter in den Winden lag

Genauso wünscht ich im Wind zu schweben
als Seegefährt auf dem Wasser leben
im Wellenschlag ans Ufer branden
zwischen Treibgut dort versanden

21.05.15

Ich forme hier die Hand zur Faust
Gleißend brennt die Helle raus.
Ich setz' sie auf den Boden
Er fängt an zu strahlen und zu toben

An mir hinauf steigt Stahl und Stein
Hüllt mich in eine Rüstung ein
Er reißt die Hand vom Boden
Strahlend schwarz der Körper

Der Körper tobt wie der Grunde noch
Bebt und tobt im schwarzen Panzer
Platzt in Splitterstücke doch
Ist im Strahlenbrand kein Ganzer

14.05.15

Ich bin eine Brücke
spann von hier nach da ohn' Lücke
Auf dass das Wasser keine Grenze ist

Doch zuletzt da kamen sie im Paare
Ein Schloss hangen sie an meinen Stahle
Das es zum Zeichen ihrer Liebe stehen solle

Es scheint mir doch absonderlich
Man kett' sich an auf ewiglich
An dem Konstrukt für "Stopp-mich-nich?"

25.02.15

In Sommers Sonnenschein stehen wir
vor des Schlosses weiter Rasenflur
Und mit uns ist, in schwarzen Stoff gekleidet
ein Mädchen, deren Schwärze Licht zerschneidet.

Ich stehe neben ihr und verspotte sie im Spiel,
während Sonnes Glanz auf ihre Klinge fiel.
Das Messer im metallbesetzten Gürtel funkelnd,
finster steht sie da, der Sonne Schein verschluckend.

Im Zimmer, einer Schule gleich, da sitzen wir
ich an der Bank gleich neben ihr.
Ich klappe auf mein Messer,
verachtend Blick ich ernte, ihr Blick wird fester.

Dies nicht zu dulden fest im Sinne,
so greife ich nach ihrer Klinge.
Zieh ihr den geschwung'nen Stahl feste aus dem Bund,
Und schreite aus der Rund'.

In diesem Spiel der Oberhand gewiss,
kehre ich den Rücken zu der Miss.
Zu meinem Schrecken zieht sie nun
ein klein'res Messer, Stich zu tun.

Mit unbewegten Zügen des Gesichts,
zum Schwung sie ausholt und zum Stich.
Unweigerlich dringt es in ihre Mitte ein
man hört sie gar nicht schrei'n.

Auf dem Stuhle seitwärts sitzend,
sie sinkt nach vorne, gar nicht blutig spritzend.
Mir springt des Herzens Schlag einmal
und im Schreck erwach ich, fahl.

26.12.2012

Zuerst hat man, was Material,
Dann nützt viel, kleine Qual.
Vorsichtig, und bald,
Glut du hast geballt.

Nun sachte Odem Wärme schürt,
die zierlich zu sein sich kürt.
Suchst du Feuer, heiß, und währet lang,
Es dauert, solcher Schritt zum Gang.

Feuer lodernd hast du nur,
wenn du besitzt und gibst, was seine Natur.
Sei deine Hülle diszipliniert,
Hitze angenehm dich denn verziert.

Denn ich wünsche mir
nimm diese Klinge
schneide was von mir noch ist

Ich schlitze Streifen in die Haut
Haut wird rot, und es mir graut
doch spüre ich nur den Schmerz in mir

hierher hat mich geführt
wie ich so stand
ohn Lebensblut

dennoch, ich griff noch nicht zum Messer
denn billig Qual mit Körper's Mittel
mir schon zeigt wohin brennend Schnitt's Gefühl nun geht

11.10.2012

Sanfter Klinge Schnitt
zerrt ihr Hauch an meiner Haut
rot, rot, rot

Scharlach flüss'ges Gewand
rinnt, ja schwemmt hinab
rot, rot, Tod

Mit ganz gleichmütig neugieriger Hand
fass ich an das Scharlachelixir
zerreib' es wie einen Film
rot, rot, tot

Schwemmend Gewand, es tropft herab
ich lieg auf den Fliesen
ich kann es riechen
rot, Tod, tot.

15.09.2012

Der glühend Schein das Firmament bezieht
Sol sich nicht mehr hier im Dienste sieht
Luna schreitet an die Macht
glühend Schein zu Schimmer blasst

Wo auf dem Spielplatz Kinder sich getummelt
Es vom Pelz mit dunklen Augen wimmelt
In den Augen Vater Luna Glut entfacht
Ein kühler Hauch zieht durch die Sommernacht

Der Gebieter schwebt vom Himmel
das Tier mit Lederschwingen stürzt sich ins Getümmel
Lunas Kinder schreiten auf Sols Kinderhort
Der Nosferatu führt sie fort

Auf der letzten Ruhestätte
verrotten tun hier die Skelette
schreitet aus des Grundes Tür
des geflügelten Gebieters Zier

Der Herr, er hebt die Hand
und spricht:„Meine Frau, hierher verbannt
Komm, Luna uns lichtet
das Leben wird vernichtet.“

Die dunkle Dame schmiegt sich an
doch geht sie nicht voran.
„Was hält dich hier?“
Sie bückt sich zu dem Pelzgetier.

„Herr, der ihr mich immer schätztet,“
während sie den Wolf sanft tätschelt
„Ich wünsche heute nicht zu geh’n,
nicht des Menschen Tod zu seh’n.“

„Oh Frau, was wünscht du dann?“
„Ich wünsche, dass das Pelzgefolge,“
vor den Mond schiebt sich die Wolke
„heut‘ Nacht allein sich Beute holte.“

„So sei es denn, doch sprich:
was wünscht du dir für dich und mich?“
„Im Blutmond auf dem Dachesfirst,
da lauschen wir, wie Knochen birst.“

Inspiriert von
Bram Stokers „Dracula“

21.05.2013

Ich erschaffe eine Welt,
in Sekunden.
Ich bin hier allmächtig Herr.

Nicht ich erschaffe diese Welt.
Etwas von mir ist so ein Held.

Für mich diese Welt stets,
etwas Bekanntes hat,
etwas erlebt's.

Sie ist ganz mein eigen,
gehört nur mir,
niemandem ich kann sie zeigen,
wie sie sich zeigt nur mir.

Die Welt, niemals sie ist echt.
Besser, niemals sie ist wie welche Welt,
die allgemein verstanden,echt.

Mir sie stellt sich dar,
oft wie Film; und wahr,
vielmals, sie Ton nur trägt,
der blass und leise schwebt.

Zwar Herr ich bin, doch nicht bewusst,
ich kann nicht befehlen,
was tun die Welt sie muss.
Ich selber warte, was mir sie wird erzählen.

Nicht ich erschaffe diese Welt.
Etwas von mir ist so ein Held.

Besonders oft ich mich erinnere,
geschaffen zu haben solche Welt,
wenn nichts geringere,
als die Echte, viel Gedanken mir bestellt.

05.11.2010

Subí a mi bicicleta,
sé muy claramente donde me voy.
Yo cruzo un tranvía, buscando
a amigos en el vagón.
Poca gente y todos con prisa.
Nos miramos, si nos miramos,
brevemente.
Solo unos minutos hasta casa.
Cuando vuelvo, calles
desiertas, la noche incendiada. Es mi hogar.

30.06.2011

Es weht der kühle Morgenwind,
Und fröhlich fliesst das Wasser hin.
Möwen segeln schnell vorbei,
ach was wär ich gern dabei.
erleichtert gehe ich dahin,
kann seh‘n bis zum andren Ufer hin.
Die Sonne scheint,
dass man meint, zu sein im Paradies.

Die Natur erlebt neu auf,
ich sehe an den Bäumen rauf.
die Blätter rauschen in dem Wind.
Auf dem Sande knirschend, gehe ich hinfort,
Sehe in der Fern den kleinen Ort.

Ich sehe dort am anderen Ufer,
einen ander‘n Träumer.
aufmerksam hört er, auf rauschendes Wasser und kreischende Möwen,
und gräbt aus ein Löwenmäulchen,
das am Wegesrand zur Sonne hin sich reckt.
Und setzt es in der Sonne Nähe,
das alles es nun sähe.

12.03.2005

Hass, Wut und Aggression,
dass hatt' ich alles schon.
Trauer, Angst und Verzweiflung,
liest du in der Zeitung.

Aber Glück, Freude und auch Liebe,
sind des Lebens Lige.
Ohne diese kannst' nicht leben,
also musst du danach streben.

11.09.2006

Am Anfang: "Macht Spass"
Und: "So Nebenbei"
Später: "Damit mach ich öfter was"
"So Nebenbei "

Mal nimmst's für dieses, mal für das,
und: "Mal Schnell"
Gehst vorbei, im Kopfe klingelt's,
"Dafür gab's auch noch dieses Dingels…"
"Mal Schnell"

Wieder und wieder spielst herum,
machst dich dafür krumm.
Bist so schwach,
"Fixiert?" "Ne, ach!"

Was ist, wenn du ohne bist?
Jämmerlich du es vermisst!
Nun du weißt pikiert,
zu Recht er sagt: Fixiert!

08.01.08

Was mich derzeit gar sehr verstört,
das lange hat zu mir gehört.
Seit einer größ'ren Weile nun,
tu' ich nicht mehr, was ich gepflog' zu tun.

Ich habe jetzt sehr viel gemacht,
was niemals in sich trug, die Pracht.
Zuvor ich wusst' was gut gewesen,
doch auch all das, was sich gewandelt,
brachte mir nicht, was ich gedanklich ausgehandelt.

Jetzt bin ich denn so sehr verändert,
doch die Welt ist unverändert.
Mir wird jeden Tag serviert,
was ich zuvor hab' tausendfach probiert.

Schnell hab ich mir ausgesucht,
was auf meiner Liste kaum verbucht.
Und direkt so habe ich bemerkt,
obwohl ich nun so anders bin, die Frau wird mir verwehrt.

27.02.2011

Schneeweißblind
und wir schreiten weiter
und bricht das Eis unter den Füßen
kalt und brennend Wasser, atme ein!

Wo die Eiswinde sind
der Horizont wird breiter
ich soll büßen
die Kanten kuscheln sich an meine Wangen, schneiden ein!

Warmer Strom aus blauer Haut
im fließend Kleid verläuft
ich zahle Tribut
sie zerrt mich aus dem Eis und Wasser

In das Antlitz schaut
"Mir du nicht ersäufst,
ich umarme lieber mit dir Eises Glut
denn ohne dich ohne uns ist besser."

Schneeweißblind
und doch geh'n wir weiter
und bricht das Eis unter den Füßen
kalt und brennend Wasser, wir atmen ein!

Mit M.F.

07.12.2013

Wind und Wald trugen rot-gelb Kleid
Im steinernen Gemäuer doch
ist Ruhe nicht so weit
dröhnen Klangesstücke noch

In den Winden kühl getragen
Wenn Tag der Nacht nun Tribut zollt
Es ist der Schritt zu wagen
Wenn den Kuss nicht missen wollt

Zu dieser Zeit im Jahre
mit Stille fängt die Dunkelheit
Platz verlangt die Nacht vom Tage
Kuss gibt ihm Genüsslichkeit.

18.11.14

You who pass by, tell them of us and say
for their tomorrow, we gave our today.
(Allied war memorial at Kohima)

Sie gehen mit Bögen
Sie rennen mit Schwertern
Sie reiten mit Säbeln

Die Pfeile, sie flogen
die Klingen, sie schmettern
die Spitzen, sie knebeln

Wir brachten sie zu Fall
Wir brachen nun sie all‘
wir stumpften Stahl im Blutesschwall.

Ihr die hier vorrübergeht
sagt und berichtet
Wir gaben unser heute
dass ihr eurer Morgen sichtet.

01.05.2011

Sie wissen von dir,
unbekannt Wort, sprechen von dir.
Keiner im Lichte spricht,
Es geht nur, in Dunkelheits Gesicht.

In dir es hallt, immerfort:
„Was sagen sie dort?“
Sie sagen, was für andere bestimmt,
und in Dunkelheit sich wichtig ausnimmt.

Dunkelheit erleuchtet, in Dunkelheit endet.
Erfährst du was gesprochen, wird dir gesendet,
Schweigst du oder sprichst du?
Dunkelheit erleuchtet, im Lichte nu.

Wenn Schein in Schwarzes leuchtet,
Dunkel Lichtes Rand verschmiert,
drum weißt du nicht, ob es dir klar deuchtet,
oder unrein ist verziert.

10.01.2011

Er, er schweigt,
er ist bald tot.
Er, er schreit,
bald ist blutig rot.

Er, er pennt,
das letzte bald ihm droht.
Er, er rennt,
kommt auch zur Ruh, in Not.

Er, der alles,
ebensowie wie er, der nichts,
ihnen kommt der tiefste Falles,
des letzten Lochs, fern des Lichts.

14.12.2010

Immer vorwärts geht es hin,
Dead end and no way back
So lang, länger als ewig.

Too many dreams kept in the dark.
Ohne Plan – Der Infarkt.
Too many wishes are blown away for nothing
Was scheint etwas zu sein.

Nicht ewig, nicht selbstständig.
help your dreams come true
Too many wishes are blown away for nothing
Nichts wird sein, so keine Hilfe war.

Gedenke
Life is too short
So sei, was gerade will.
I will love again.

Inspiriert von: Caliban-Life is too short

Partially adapted

02.11.2010

Fließend, Fließend immerzu,
niemals kommt sie zur Ruh'.
Verblassen und Markieren,
Zweier ihrer Zierden.

Alles noch hat sie gesteuert,
Immerzu, Allgegenwärtig,
Glück wie Leid hinaufgemäuert.
Sturm wie Sonne
sie begleitet ohne Konkurrenz,
ist eines jeden größte Wonne,
Doch zum Ende hin, zerfrisst die Existenz.

06.01.08

Das poetisch Formulieren ihm zu Sinne steht
Es ist die schwere Leistung zum Genuss
Der Umgang mit der Worte Kunst
Um zu formen in die Worte
Was im Innern ihn berührt
Es gibt dem Gemüt
Die Leichtigkeit

27.05.14

Einige warten darauf, jahrelang,
andere wollen es niemals wahrham‘.
Wenn einer geht, von jetzt auf gleich,
den andern es nicht verweht,
er geduldig, nein, zögerlich entschwebt.

Nun dasselbe sie sind,
oder sollten sein.
So sie beide denken frei,
sich stellt die Frage,
wem Bess‘res oder mehr werde zuteil.

Ersterer,
er fand, wie es ihm erschien zuvor.
Zu lange es hat gedauert
bis es war von jetzt auf gleich, welch Horror.
Zweiterer,
über ihn er nichts kann berichten, er das nicht bedauert.

Nicht viel vermissen tut er,
wenn gedenkt, dem was früher.
Vielmehr er ist,
wie zuvor er war,
und er erkennt,

Sein wer man ist,
und die Zweisamkeit mit dem was dort sei, mehr wird,
wird ein neues Er,
so man ist, was stirb‘
man ist, was wird.

02.11.2010

Ich wandere durch meine Zeit,
Vermischt wie heller Tag
mit dunkler Nacht,
wie durchwacht.

Ich sehe Wünsche,
sind die Sterne am Himmelszelt.
Zugleich auf meine Welt,
treffen Kometen Tag und Nacht die Tünche.

Nun ist in meinem Willen nach den Sternen
mir gegeben zu gedenken,
dass dunkel Decke drängt, sie zu entfernen.
Der Gedanke manchmal macht mich zum Gehängten.

Beständig schiess‘ ich auf die Sterne droben,
Seh‘ ich gerne doch, wie Kometen kommen geflogen.
Doch treff‘ ich jenes Loch da zwischen ihnen,
So wird dunkle Nacht vom Kometenschweif nicht beschienen.

Vor Kurzem hab‘ ich Sterne getroffen,
doch zugleich beschäftigt mich,
Schiesse ich genug, wirklich,
Oder ist mein Eifer gebrochen?

07.02.2011

Niemand deiner Worte wert,
fühlen nicht dein Herz.
Niemand zu Tags Geselle dir,
genauso des Nachts, wehe mir.

Kontrolle nicht des Lebens Sinn,
ich kenn ihn nicht,
die Kraft dahin.
Es ist der Seele Gicht.

Stirb schnell, mach‘s kurz,
es ist dir doch schnurz.
Kein Leid, doch Schmerz,
Als erstes stirbt das Herz.
02.03.08

Er hat sie nicht gesucht,
mehr gezeigt, dass er ungebucht.
Ein wenig nur berührt hat,
was ihm geblickt.

Doch direkt Reaktion zuteil ihm wird,
die ihm erst bekannt, dann fremd.
Nach ein‘gem Zorn er erkennt,
dass selber er sich Leiden schürt.

Weiter nun er nicht weiß,
gefährlich Unternehmen,
darin er wird sich begeben.
Wenn es misslingt, ihm blüht unendlich Eis.

Nun habe ich erkannt,
bevor ihm Eis wird aufgebrannt,
lieber geht ein Wahrheit mit Schmerz,
denn Schmerz ohne Wahrheit blutig Herz.

04.12.2010

Zu Nachtes flüsternd Atem,
Ist es an mir, zu warten,
Im Finstern siedend eingehüllt,
schwelen Szenen in den Kopf gefüllt.
Offen Handlung legt mir Rätsel auf,
Spiel ich‘s nun herauf?

Traum, er fühlt sich greifbar nah
doch die Zweifel sind mir gewahr.
So denke ich: ich weiß
wie Dameshand dirigiert nun ihr Geheiß.
Felix‘ Geschmack im Puls
schürt Durst nach Felix Händedruck.

Der Köstlichkeit Geschmack mir vorerst bleibt,
Sie trägt auch etwas Bitterkeit.
In Kürze kost‘ ich Felix rein,
denn Geschmack und Puls sind nicht sehr fein.
Von Felix bitt‘res Blut –
käm‘ es doch als Nächstes aus Zauberers Hut.

Für Sabrina
21.09.2011

Bist du allein, so zeig ich dir
Du bist hier bei mir
Ich rief dich nicht
Du wolltest schlicht
In mein rot-schwarzes Dämmerlicht

Du kommst, weil du gesehen hast
dass Schauer in dein Leben passt
Ich hab die Pein
Du bindest dich mit meinen Lein‘
Dein Blut soll nun mein Wasser sein

Von dir selbst in meinen Fesseln festgezurrt
Bist du Zeuge neuer Ausgeburt
Von boshaft tückisch Element
das durch mich entbrennt.

Du entledigst dich der Fesseln fasziniert
Was ist es, was ich hier geschürt
Spürst du es in deinem Kopf
Wohin es dir gerade kroch?

Es spricht zu dir, du kannst es fühlen
in deinen Gedanken wühlen
Es befiehlt dir einen Tanz
mit Stahl und Wut und Klingenglanz
Zeigst du mir, was du kannst?

21.02.2014

Alles um dich ist so leer,
ertragen kannst du es nimmermehr.
Alles steht und nichts bewegt.

Kälte steht im Raum,
wie aus einem Alptraum.
Sie hält dich fest, entlässt dich schwer,
Es ist schon so lang her.

Es zieht zwar dich nicht hinab,
doch kannst es nicht schütteln ab.
Und man spürt wie‘s ein‘ zerstürt.

Gewaltsam ist sein Griff,
treibt die Gedanken auf ein Riff.
Du fällst ins Wasser ’nein,
doch hinunter ziehst du dich allein.

Es selbst verschließt die Tür,
welche ist die einz‘ge Lösung dafür.
Doch ist die Tür einmal verschlossen,
ihr Griff wird streng, entschlossen.

Ist‘s soweit, so bleibt dir keine Zeit,
zur Hilfe kommen kannst nur du,
sonst,
sie niemals kommt
zur Ruh‘.

21.03.07

Ich werde voll Zorn an euch mich verschwenden,
Finst’rer noch, als nur mit blutigen Händen.
Ich werde kochend Wut,
und Bedauern euch nicht mehr kommt zugut.

Ich werde die Glut für mich nur entsenden,
Es wird euch nicht scheinen,
Ihr werdet nicht weinen,
In ewig lodernden, verborg’nen Bränden.

Ich werde voll Freude mich abwenden,
und bitter Zug sich auf mich legt.
Kein weiter Weg, den man da geht.

Im Brennen der Sonne, mit gräulichen Händen.
10.12.2010

Ich schreite in den Regen
werd‘ gestreichelt vom kühlen Hauch
und auf die Wange treffend auch
sich mir die kühlen Tropfen legen.

Der strahlend Ball hat sich gebettet
in die graue Wolkendecke
dass ich die Augen wohlig strecke
sie versteckt sich in der Ruhestätte.

Und so zieh‘ ich durch sachten Wind
eile nicht, geh nicht geschwind
Wo doch die Wonne hier mir singt.
Hier, wo man der Pein entrinnt.
29.05.13

Zur dunklen Tuches Zeit
schwebt so völlig ohne Laut
Schein und Klang und Beides nicht
hinan, hinfort, schnell hier, schnell dort

Die dunkle Decke ausgesperrt
es schwebt so völlig ohne Laut
Schein und Klang und keins davon
hinein, hinaus und immer fort

Den schwarzen Stoff so ausgebreitet
macht das Klänge tonlos sind
Gedanke ist nicht Schein noch Klang
weder da, noch dort, noch irgendwo

Dem schwarzen Leinen ist zu eigen
Dass das Tönen matter wird
Macht das jene Stille lauter schallt
jetzt und dann und wann.

Im finst’ren Umhang schwingend
in schwachen Tönen dröhnend
bunter Schein und stiller Klang im Licht

Der Schein, er ist kein Bild
noch leuchtet er sehr wild
Selbst Luftes Strom ist fester noch

Klang, er ist nicht mehr an Laut,
Wie Schwere ist der Luft vertraut
So steht er unter Bildes Joch

Dieses Bild und Laut
sie sind sehr wohl zertrennlich
Sind die Klänge nicht verbaut
das Bild bleibt doch sich ähnlich

Im matten Tuche eingebettet
bleibt nun nur noch Bildes Schein

Dieses Bildes Schein
er ist nicht bunt
Er gleicht eher noch im Dasein
dem freien Vagabund

Der Vagabund ist natürlich vogelfrei
der Anderen Gesetze sind ihm einerlei
zögerlich als auch spontan
Bild schafft Schein fast simultan
Schnell ist er, sowie auch lahm

Vagabund ist in Diesem dem Gedanken gleich
er kommt hinan, er geht hinfort
hinein, hinaus und immer fort

Anzutreffen ist jedoch so
der Gedanke weder da, noch dort, noch irgendwo
die Freiheit ist sein Reich

25.11.2011

Zurück am Berge war der Drache,
Vom Reh am Boden eine Bluteslache.
"So ein Schmaus ist länger her,
und dann war da noch der Trottel Bär!"

Vom eisernen Geruch herbeigelockt
zeigt sich eine Fuchsennase
zchleicht heran durch’s Grase
Der Drache brüllt ihm einen Schock

"Roter Pelz, ich seh dich gut,
sei bloß auf der Hut!
Wollt mich heut schon einer linken,
willst doch nicht tot ins Grase sinken?"

"Drache, glaube mir, ich stehle nichts von dir.
Ich bin der schlaue Fuchs und komme um zu sagen
Elstern kommen, dich zu jagen.
Woll’n auch deine schönen Steine hier."

Der Drache lacht unweigerlich:
"Fuchs, was du veralberst mich!
Die röst' ich auf 'nem Spießchen mir
Das wird ganz exquisit!"

Der Fuchs sieht sich beglückt,
"hätt'st du da für mich ein Stück?"
"Für den Boten von Gefahr
Gibt's auch was von der Elsterschar."

26.03.16

Grüne Schuppen aus Smaragdenstein
Sind dem Geflügelten die Zierde rein
Die Feuersbrunst im Lungenhauch
Der Pfoten Werkzeug gleichet Schneiden auch

Vom Berge hoch wo liegt sein Thron
Mit den Rubinen späht er schon
Wähnt fern von hier
Ein schmackbar Tier

Die smaragd'nen Schwingen
Soll'n die Lüft bezwingen
Auf dem Weg ins Tale
Streichelt den Wald mit brennend Strahle

Der Weg zum großen Wasser
Es ist ein schwarzer Bär
Wenn der nicht lecker wär!
Hinunter nun, so fasst schnell er.

"Dein Smaragdenkleid so edel,
kommst du um mich zu fressen?
Ich hätt dir beigemessen
Du wähltest and're Mittel."

Mit Rubinblicken pfählt der Drach' den dunklen Bär
"So sag mir denn, mein Fast-Verzehr
was kauft mir ein so schöner Stein
Wie and're haben kein'?"

"Fliegend Bestie mit den weißen Zähnen,
erhielt ich einen von den Grünglanzglitzernden,
derer du hast in den Dutzenden
Hunger wirst du nicht mehr wähnen."

Es spricht der Drache zu sich selbst:
"Ich geb dir einen Stein,
bringst du mir keine Beute ein,
so speis' ich von dir bis du fällst."

"Tier mit dem so schwarzen Pelz
Hier hast du eine Schuppe
Auf das du dir damit gefällst
Zeig mir die Beutetruppe."

"Folge mir, ich zeige dir,
zum Schmause für den Drachen.
Grüngeflügelter, so sage mir:
Was würd dir perfekte Beute machen?"

Mit Spottes Stimme spricht der Drache
"Nicht selten fraß ich einen Bär,
das ist ne schöne Sache
lang schon hatt' ich keinen mehr!"

Doch Bär, sage mir:
Zu welchem Zweck die Schuppe mit Smaragd?
Ich gab sie dir
Doch ich mag nicht zu sehen, was sie dir gebracht."

"Ich sag es dir sofort"
Der Bär schluckt die Schuppe dort
"Solltest mich verspeisen,
die Eingeweide würd es dir zerschneiden!"

Der Drache denkt bei sich
So schlau bist du nicht
Und sagt dem Bär:
"Wahrlich listig, solch Abwehr!"

Sie erreichen eine Wiese
Von Reh'n bedeckt ist diese
"Drache, hier ist was ich dir versprach
Beute für die Schuppe, auf zur Jagd."

"Bär mit dem dunklen Kleid,
einen Rat noch für dich heit:
Du hieltst dich für gewitzt
Mir kostbar Stein stibitzt

Kostbar Stein erlangt
Für ein paar Reh' am Waldesrand
Für meinen wertvollen Smaragd
Mir einmal den Bauch voll gemacht

Den Stein der dich beschützen sollte
Den gierig gleich verschlungen
Hat dir die Eingeweid zerschunden
Deine Gier beenden wollte."

Der Bär, er fällt zu Boden,
windet sich in Schmerzenswogen
der Drache schwingt sich in die Lüfte
packt das Wild bei der Hüfte

"Bär, das Leben dich verlässt,
du spieltest mit dem Feuer
es hat dich zersetzt
bin doch ein Ungeheuer."

27.06.2014

Nun ist‘ doch so und eigentlich,
dass das mit den Möwen und der Freiheit Schwachsinn ist.
Denn bin ich mal ganz ehrlich,
als Möwe wär's auch alles Mist.

So will ich doch ganz sicher kein
Federvieh auf Fischfang sein
Das geschuppte Flossenzeug
Schmeckt schliesslich doch nach Modder heut.

So sage ich es ganz im Ernst
Die Leute glauben jeden Dunst
Solang es nur idyllisch klingt
Und von großen Worten blinkt.

26.03.16

Ein paar Möwen segeln über'm Fluss,
fliegen hin und her im Wind,
dass einem schwindlig werden muss,
ich seh zur Seit' geschwind.

Was machen denn die Möwen hier,
gibt doch gar kein Meer
wo kommen die dann her
es erscheint so komisch mir.

Fliegen ist die Freiheit, das weiß jeder,
steht in tausend Büchern, Bleeder.
Verschwinden soll'n sie,
ich werfe Steine nach dem Vieh.

Sind schon schöne Tierchen, oder nicht?
Mag ich's nur nicht, dass ihr Flug verspottet mich.
"Ich komm rauf zu euch, wir werden seh'n,
was Möwen von frei sein versteh'n!"

Nun ist's leider so,
versteh ich doch vom Fliegen nix,
doch die Worte hallen scho',
Das Mundwerk ist verflixt.

26.03.16

Splitter zieren diese Fläche
Vorsicht, dass man sie nicht zerbreche.
Sehen doch so komisch aus
Ich such mir einen raus.

Der Splitter liegt mir in der Hand,
brennt etwas vom Strahlenbrand
Ich ächze von dem Feuer,
der Splitter kommt mich teuer.

Er schneid't mir durch die Handesfläche,
Für Neugier zahl ich Zeche.
In der Hand hab ich ein Loch,
schmort an den Rändern noch.

Schneller als ich sehen kann,
steh ich in Stahlsteinrüstung stramm,
wie kann das alles sein?
Bin hier zum Glück allein.

26.03.2016

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