Gaming ist am Ende

Freitag, 3. April 2015 |
Veröffentlicht in Lifestyle Markiert mit

607 Wörter

Das Gaming ist für mich am Ende. Ich beschäftige mich noch gelegentlich mit alten Spielen, die einmal faszinierend waren. Doch die Faszination ist weg. Mit einem Schwung Nostalgie kann man ein altes Spiel nochmal einlegen und kurz Spaß daran haben. Doch ich möchte die Kategorie Gaming auf el Comanche beenden.

Ohne Gründe geht Gaming nicht

Ich erkläre, wieso Gaming gehen muss.

Diese Gründe lassen sich auf andere Spieler übertragen. An oberster Stelle steht der Grund, dass ich nicht über aktuelle Gaming-Projekte informieren kann. Mir fehlt der Zugang zu Neuigkeiten der Gamer-Szene. Auch habe ich zuletzt Borderlands 2 für PC angeschafft, das 2012 veröffentlicht wurde. Ich bin bei neuen Spielen nicht mehr von Anfang an dabei, und meine Klassiker wie Call of Duty spiele ich schon lange nicht mehr online. Der Spielspaß war in Borderlands, und er war in Diablo 3. Doch Borderlands 2 noch mehr als Diablo 3 erwiesen sich als schnell hinüber. Meine Gamergruppe hat nach wenigen Monaten die Spiele fallen lassen. Trotz ürsprünglicher Euphorie fehlte die Motivation in den Spielen. Doch ich habe noch mehr Gründe für das Ende der Kategorie Gaming auf dieser Domain.

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Gaming nicht mehr ansprechend

Gaming lief für mich einfach aus. Nach einigen Stunden Gaming fühlt man sich so leer von innen, dass das Gaming selbst, und auch alles andere sinnlos erscheint. Das ist sehr merkwürdig. Das ist vielleicht nicht die Schuld des Spiels, aber spielt hinein. Ohne bekannte Stimmen zu spielen macht wirklich keinen Spaß. Ich habe auch zuvor Gaming als gemeinsame Motivation einer Gruppe gesehen, doch entspannt am Abend mit Kumpels quatschen und dabei ein Game laufen lassen ist vorbei. Wenn man nicht mehr gemeinsam bei der Sache ist, geht auch der Spaß. Man fühlt sich danach leer, ohne etwas von der verspielten Zeit gehabt zu haben. Das braucht man aber nicht.

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So vergeht der Spaß an Computerspielen. Verblassend wie die Farben eines alten Bildes.

Weitere Gründe sind, dass Gaming einfach aus dem Fokus geht, nicht mehr wichtig ist. Ich persönlich entdecke immer gern Neues und Anderes. Und große Änderungen verdrängten das Gaming. Studium und Arbeit rückten in die Mitte. Auch wenn man nebenher die Zeit aufbringen könnte, ist es sinnvoll, dem Studium mehr Zeit zu widmen. Und nach einem Unitag mit anschließender Arbeit hat Gamen keinen Platz. Da ist es nicht mehr entspannend, sondern anstrengend. Ich denke, an einem solchen Punkt sollte man dem Studium zuliebe das Gaming streichen. Das mag nur vorübergehend sein, aber jeder kann erkennen, wann die Ausbildung und Arbeit vorgeht.

Genauso anstrengend ist die ständige digitale Bestrahlung. Smartphones und Bildschirme sind allgegenwärtig, und sie alle haben denselben Effekt. Dass die Augen und Geist ermüden, und man lieber abschaltet. Allerdings müsste ich dann Internet und Dinge wie diese Website auch streichen. Es ist also nicht nur das.

Einen Computer kann ich genauso für kreative Beschäftigungen verwenden. Danach fühle ich mich angenehm geistig gefordert und angestrengt. Das Erfolgserlebnis lässt zwar länger auf sich warten, aber ich habe meinen meistgeliebten Zeitvertreib im Schreiben gefunden. Ich schreibe zu einem großen Teil für mich selbst und kann dabei meine eigenen Gedanken verarbeiten. Ein Spiel ist meiner Meinung nach zu vorgefertigt und einengend, als dass es das bieten könnte.

Sinnvoll Zeit vergeuden

Ich habe zuvor schon erwähnt, dass Gaming Zeitverschwendung ist. Das klingt negativ, aber jeder Zeitvertreib ist natürlich gewissermaßen Zeitverschwendung, wenn er keinen Nutzen hat. Dieser Nutzen und damit die Zeitverschwendung liegen natürlich im Auge des Betrachters, und jeder entscheidet selbst, was für ihn eine sinnvolle Beschäftigung ist. Wenn der Kontakt zu Freunden im Ausland über ein Spiel intensiviert werden kann, ist der Zeitvertreib die gemeinsame Basis. Das möchte ich niemandem streitig machen. Jeder sollte Spaß daran haben. Für mich wurde Gaming zur Zeitverschwendung. Aber ohne Probleme nenne ich meine neuen Hobbies Webdesign, Serien und Fitnessstudio auch Zeitverschwendung. Da nehme ich den abwertenden Sinn auch in Kauf, es stört mich wenig. Dann klingt es eben komisch. Ich finde, ich kann mit anderen Dingen sinnvoll Zeit verschwenden.

Ein paar Überlegungen

Das sind meine Überlegungen für das Ende des Gamings. Kann man ihnen widersprechen? Ich denke schon. Widersprich mir! Fehlen Punkte in meiner Überlegung? Ich habe aufstellen wollen, wie alles so gekommen ist. Bestimmt hast du Sachen hinzuzufügen. Schreib jetzt einen Comment oder eine Nachricht direkt hier drunter.

Kategorie geschlossen

Ich schließe damit diese Kategorie von Artikeln. Es werden keine weiteren Artikel in dieser Kategorie von mir geschrieben werden. Es war der Anfang dieser Website, und wird jetzt beendet. Der erste Artikel in dieser Kategorie "Jeder kann ein Held sein" war mein erster Schritt Richtung journalistisches Schreiben, das heute in der aktuellen Form mit beinahe 50 Artikeln auf meine eigene Weise auf dieser Website weitergeführt wurde. Jetzt muss Gaming gehen!

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