Ein Samstag zwischen Exoten

Sonntag, 26. Oktober 2014 |
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484 Wörter

Zum Rundgang auf der Terraristika in Hamm am 13.09.2014

Hat man es mit exotischen Tieren wie Echsen, Spinnen und Schlangen, dann kann man sich diese genauso als Haustier halten wie Hund, Katze und Meerschweinchen. In Zoohandlungen jedoch gibt es nur wenige Arten oder gar keine Reptilien zu kaufen. Nun bleiben noch zwei Möglichkeiten: Wie bei Hunden, Pferden und so weiter einen Züchter finden, der genau die Art hat, die man sich wünscht, oder auf eine Reptilienbörse gehen.

Die weltgrößte Terrarienbörse findet 4 Mal im Jahr in Hamm, Nordrhein-Westfalen statt. So auch am 13. September 2014. Der Eintritt kostet 10€ und dann geht es durch das Gedränge hinein in Hallen von Reihen um Reihen mit kleinen Plastikdosen, in die Unmengen Spinnen, Geckos, Eidechsen und Schlangen gequetscht sind. Das ist leider wörtlich zu nehmen: Je nach Größe stecken sie in Dosen, in denen sie sich gerade einmal umdrehen können. Manche Spinnen in diesen Boxen sind vor Spinnweben nicht mehr zu sehen, sie scheinen wohl mehr Zeit als nur die auf der Messe darin zu verbringen.

Eine ausgiebige Tour dauert schon 2 bis 3 Stunden. Zu sehen waren viele Pythons, Leopardgeckos und besonders schön: einige Warane. Die haben aber auch ihren Preis von mehreren Hundert bis zu 2000€. Die schlanken und flinken Kletterer sehen sehr agil aus und klettern in ihren (für eine Messe) recht großen Terrarien überall herum. Doch das Gesuchte ist noch nicht in Sicht.

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Beim Schlendern durch eine der Haupthallen und vorbei an vielen Geckos und Schlangen traf man auf einen Stand mit nur 3-4 Echsen im Angebot. Es sind: Perleidechsen. Sie haben eine grüne Grundfärbung mit blauen Punkten an den Flanken und einen breiten, kräftigen Kopf; sie wirken sehr massiv. Die Nachfrage ist nicht sehr groß, im Handel sind sie für 60€, hier für 90€ als Adulte zu haben. Auf der Hand merkt man gleich die scharfen Krallen. Die Eidechsen würden eindeutig schön im Wohnzimmer aussehen, brauchen aber auch viel Platz. Sie werden etwa 60cm groß (Gesamtlänge).

Auch Zubehör ist vieles zu haben, sowie Lebend-und Frostfutter. Tiere werden überall von Käufern in Boxen verpackt oder in Stoffbeutel gesteckt. Man kann seinen neu erstandenen Stolz auch einlagern lassen und später abholen. Der Gifttierraum ist überschaubar, wenn man die Besonderheiten von Gifttieren nicht kennt, fallen sie auch nicht auf.

Auf der Terraristika kann man sich einen schönen Überblick über die Arten im Angebot schaffen und so aussuchen, was einmal im Wohnzimmer leben soll. Nur den Transport von und zur Messe möglichst kurz halten und sich bewusst sein, dass für die Tiere viel Stress dabei ist.

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