Pets: Die spannenden Abenteuer der Haustiere

In New York lebt Hund Max bei seinem geliebten Frauchen Katie. Katie hat Max von der Straße gerettet und bei ihr ist er gut aufgehoben. Jeden Tag wartet Max brav vor der Wohnungstür, wenn seine Katie arbeiten ist. Und er freut sich riesig, wenn sie wieder nach Hause kommt. Doch eines Tages bringt Katie etwas Neues mit in Max‘ Revier und zuhause: den zotteligen, wuchtigen Duke. Die beiden verstehen sich ganz und garnicht und streiten sich um die Position des Alphamännchens. Das geht soweit, dass sie dem Hundebetreuer auf dem Hundespielplatz ausbrechen. Ihr Tag wird ein rasantes Abenteuer.

Was machen Pets allein zuhaus

Die Haustiere allein zuhause, die Menschen aus dem Haus: da fragen sich Tierhalter schon mal, was das süße Pelz-, Schuppen- oder Federvieh denn eigentlich den lieben langen Tag anstellt. Eine ganze Menge, wie man in Pets sehen kann. Max und Duke jedenfalls werden von Tierfängern geschnappt und eingesperrt. Die beiden trafen nämlich auf eine Bande Straßenkatzen, die Hunde wirklich hassen, und sich ihre Halsbänder geschnappt haben. Doch wirklich fantastisch ist, wie die Haustiere New York’s ihren Tag verbringen.

Szene: Ein Wohnzimmer. Große Zimmer, teure Einrichtung. Recht schnöselig, gut betucht und etwas abgehoben. Kerzengrade sitzt der gut frisierte Pudel gleich vor einer barock angehauchten Bank. Zurückhaltung, Disziplin, Schönheit definieren ihn. Ein Tätscheln von Herrchen im Anzug und Tschüss. Der Pudel tippt die Stereoanlage an und schon kracht Metal von System of A Down heraus! Der gerade noch ach so feine Pudel ist im harten Headbang voll in Stimmung!

All die Haustiere in New York beginnen in Pets jeden morgen ihren eigenen Tag, wenn die Herrchen/Frauchen weg sind. Schonmal ein Dackel gesehen, der sich von der Knetmaschine richtig durchkneten lässt? Oder einen Wellensittich, der sich fliegende Flugzeuge im Fernsehen ansieht, während er im Ventilatorwind auf der Stelle flattert? Geht es den Haustieren gut, führen sie ihr ganz eigenes Leben Tag für Tag, ohne dass ihre Halter es wissen.

Gegenspieler der Pets

Doch neben den behüteten Haustieren leben zahllose ausgesetzte Streuner auf der Straße und müssen sehen, wie sie durchkommen. Diese sind so hart, dass sie die Tierfänger überfallen, um ihre Kumpels zu befreien. Max und Duke schliessen sich der Gang an. Die wird von einem toughen, skrupellosen, flauschigen Hoppelhäschen Snowball mit strahlend weißem Fell geführt. Snowball hat die Straße allerdings hart gemacht. Damit schneidet Pets das Problem der streunenden Haustiere in Städten an, behandelt es aber nur oberflächlich. Das kann man dem Film jedoch nicht vorwerfen und ein überraschendes Happy End (für Snowball) kommt auch noch.

Gute Unterhaltung mit interessanten Charakteren

Pets weiß seine Charaktere amüsant und lustig, sowie insgesamt sehr lebendig darzustellen. Das zweite Leben der Haustiere hat mit seiner Vermischung von menschlichen und tierischen Charakterzügen eine kurzweilige Zeit vor der Leinwand zu bieten, das zwar fantastisch und unmöglich ist, aber einfach spannend. Dabei sind die Eigenschaften der Tiere gut getroffen und dargestellt. Die Pets machen einen guten Streifen, der viele Action-Elemente beinhaltet. Das alles wirkt sehr realistisch und durch seine überdrehte Art sehr unterhaltsam. Zwar ist die Handlung weit weg von dem tatsächlich Möglichen, aber wer geht schon ins Kino, um seinen Hund auf der Decke schnarchen zu sehen?

Ansprechende Hauptfiguren, die Sympathie anziehen, viele eigenartige Dinge, die Haustiere so machen und eine sich entwickelnde Freundschaft sowie ein Happy End für das süße Hoppelhäschen mit Killerinstinkt wird in Pets zu einem guten Filmwerk zusammengebraut. Dafür gibt es gute 7 Sterne, womit er die Minions schlägt, weil er nicht ganz so abgedreht ist und die Charaktere sehr lebensecht wirken.

2 Gedanken zu „Pets: Die spannenden Abenteuer der Haustiere

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