Auch Studierende müssen arbeiten: Checkliste


In der Serie Auch Studierende müssen arbeiten gebe ich ein paar Tipps zum Job neben dem Studium als Checkliste und stelle nach und nach drei Jobs vor, die ich mit meinen eigenen Erfahrungen beschreiben kann.


Suchst du in der Bar immer zuerst nach dem billigsten Getränk?
Kannst du beim wöchentlichen Einkauf dein Konto fast schon jammern hören?
Beantwortest du die Frage "Kommst du mich besuchen?" mit "Ich hab' kein Geld?"

✔ Ja, so ist das leider

Hast du eine oder mehrere dieser Fragen mit "Ja" beantwortet, dann brauchst du wohl etwas Moneten neben dem Studium. Hier wird dir geholfen: Ich stelle drei kleine Jobs vor, die problemlos als Nebenjob machbar sind. Doch zuerst die Checkliste:

Checkliste: Was vorher zu bedenken ist

Faktor 1: Zeit

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In der Woche hat der Studierende seine Vorlesungen und Seminare, ist also viel in der Uni. Da gibt es auch mal Vorträge vorzubereiten oder eine Hausaufgabe zu erledigen. Wie hast du deine Seminare gelegt, eher früh, mittags, abends? Danach kannst du festlegen, wann du arbeiten kannst. Die Zeit, die du für einen Job aufbringen kannst, bestimmt zuerst, was du arbeiten kannst. Schließlich hat jeder Job seine Stoßzeit, in der eine Aushilfe gebraucht wird.

✔ Zeit eingegrenzt

Faktor 2: Interesse

Wenn ein stetiger Menschenstrom einfach nichts für dich ist, willst du sicher nicht an der piepsenden Kasse hocken und Leute mit einem freundlichen oder gespielten Lächeln bedienen. Du willst lieber Dinge organisieren, telefonieren und ein bisschen den Manager machen? Oder liegt es dir auch, Kindern Dinge zu erklären? Nachdem du weißt, wann du arbeiten kannst, darfst du einfach nach Interesse auswählen.

Liegen dir Sprachen, dann bist du sicher als Nachhilfelehrer oder an der Rezeption gut aufgehoben. Du hast gerne eine lockere Atmosphäre um dich herum? Dann ist kellnern in der Bar eine gute Wahl. Du willst lieber keine geistig anspruchsvolle Arbeit, weil das Studium eh anstrengend ist und wiederholst lieber kurze, feste Abläufe? Dann ist Kassieren sicher nicht verkehrt.

✔ Interessen sortiert

Faktor 3: Stellen finden

Du hast Zeit und Art des Jobs geklärt, jetzt brauchst du natürlich auch eine freie Stelle. Jobs kannst du über Aushänge in Geschäften und Bars, schwarze Bretter in der Uni oder auch über das Arbeitsamt finden. Dort gibt es zum Beispiel Stellen wie die studentische Arbeitsvermittlung, an denen nur flyerartige Angebote oder auch allgemeine Jobs speziell für Aushilfen eingehen. Dort kannst du einfach aufschlagen und dir ordentlich Angebote durchschauen. Die Bewerbung und alles weitere liegt bei dir.

Bei der Suche solltest du deine Bekannten und Verwandten wissen lassen, dass du einen Job suchst. Du kannst nicht jedes Angebot finden, und nicht jedes Angebot wird ausgeschrieben. Gibt ein Bekannter von dir deine Daten an den Arbeitgeber, dann ist auch sofort mehr Vertrauen in dich da. Vitamin B lenkt den Arbeitsmarkt und es ist keine Schande, es zu nutzen.

✔ Vernünftig klingenden Job gefunden

Faktor 4: Stelle bekommen

Jetzt solltest du rausfinden, welche Bewerbungsmodalitäten gefordert sind. Du musst manchmal Formulare einreichen, manchmal eine ganze Bewerbung, und manchmal kannst du auch einfach ohne weiteres ein Vorstellungsgespräch bekommen. Wenn das Stellenangebot nichts darüber aussagt, einfach schnell telefonisch beim Arbeitgeber nachfragen.

Scheu dich nicht, den Stundenlohn zu erfragen, wenn er nicht auf dem Angebot zu finden war. Jeder braucht sein Geld, und so erfragst du nur, wieviel deine Arbeit wert ist. Ob nun in Jeans oder in Cocktails, das siehst du später.

✔ Sich den Job geschnappt

Wirklich arbeiten

In den ersten Arbeitstagen wirst du eingelernt und machst sicher wenig wirklich wichtige Sachen. Interessant sollte es aber schon sein, sonst langweilt dich der Job später nur. Am Besten unaufdringlich viel über den konkreten Job am Arbeitsplatz erfragen, falls dir noch nicht klar ist, was du erwarten kannst. Bei den meisten Jobs kannst du die nötigen Fähigkeiten einfach erlernen und brauchst kein besonderes Vorwissen. Aushilfe sein beinhaltet immer ein gewisses learning-by-doing. Sollte dir die Arbeit Spaß machen, hast du den richtigen Job gefunden!

✔ Spaß am Arbeiten

Jetzt bist du mit einem Job versorgt. Du kriegst Geld in die Tasche und ein bischen Erfahrung gibt's obendrein. Seine Nebenjobs sollte man ruhig auch auf seinen Lebenslauf setzen, sofern man sich damit wohlfühlt. Ein paar Nebenjobs (nicht zu viele) sehen bei deinem ersten Vollzeitjob nach dem Studium sicher nicht schlecht aus. Und vielleicht findest du sogar einen Nebenjob, der später dein richtiger Beruf wird?

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